Was verursacht Mundtrockenheit? Wie wirkt sie sich auf die Zahngesundheit aus?

Ein gelegentlicher trockener Mund im Laufe des Tages gilt als normal. Anhaltende Trockenheit, ein klebriges Gefühl im Mund oder starker Durst können jedoch auf eine Störung der Speichelproduktion hinweisen.

Mundtrockenheit, in der Medizin und Zahnmedizin auch als Xerostomie bekannt, beeinträchtigt nicht nur den Alltag, sondern kann bei längerem Bestehen auch zu verschiedenen Mund- und Zahnerkrankungen führen. In diesem Artikel erläutert UBK Dental Europe die Ursachen, Symptome und möglichen Auswirkungen von Mundtrockenheit auf die Zahngesundheit.

Was ist Mundtrockenheit?

Mundtrockenheit ist ein Zustand, bei dem Betroffene das Gefühl haben, nicht ausreichend Feuchtigkeit im Mund zu haben. Bei manchen Menschen kann dies mit einer verminderten Speichelproduktion zusammenhängen. Speichel spielt eine wichtige Rolle für die Mundgesundheit. Er hält den Mund feucht, entfernt Speisereste, unterstützt das Kauen und Schlucken und schützt die Zähne. Daher kann eine deutliche Verringerung der Speichelproduktion die natürlichen Schutzmechanismen im Mund beeinträchtigen.

Was verursacht Mundtrockenheit?

Es gibt keine einheitliche Ursache für Mundtrockenheit. Unzureichende Flüssigkeitszufuhr im Laufe des Tages oder vorübergehende Dehydrierung können ein Trockenheitsgefühl im Mund verursachen. Auch einige Medikamente können als Nebenwirkung Mundtrockenheit hervorrufen. Darüber hinaus können bestimmte systemische Erkrankungen, Erkrankungen der Speicheldrüsen und bestimmte Behandlungen von Kopf-Hals-Tumoren die Speichelproduktion beeinträchtigen. Tabak- und Alkoholkonsum sowie übermäßiger Koffeinkonsum können die Symptome bei manchen Menschen ebenfalls verschlimmern. Daher ist es bei länger anhaltender Mundtrockenheit wichtig, die zugrunde liegende Ursache zu ermitteln, anstatt lediglich die Symptome zu lindern.

Was sind die Symptome von Mundtrockenheit?

Menschen mit Mundtrockenheit klagen oft nicht nur über Durst. Sie können auch ein klebriges oder trockenes Gefühl im Mund, trockene und rissige Lippen, einen trockenen Hals, Mundgeruch und eine trockene Zunge verspüren. In schwereren Fällen kann es zu Schwierigkeiten beim Sprechen, Kauen oder Schlucken trockener Speisen kommen. Auch Geschmacksveränderungen können auftreten.

Kann Mundtrockenheit Karies verursachen?

Eine wichtige Funktion des Speichels ist die Entfernung von Speiseresten aus dem Mund und die Regulierung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Mundraum. Ein verminderter Speichelfluss kann einen der natürlichen Schutzmechanismen der Zähne schwächen und bei manchen Menschen das Kariesrisiko erhöhen. Besonders für Menschen mit anhaltender Mundtrockenheit ist es wichtig, regelmäßige Zahnarztbesuche nicht zu vernachlässigen.

Beeinträchtigt Mundtrockenheit das Zahnfleisch und das Mundgewebe?

Unzureichende Speichelproduktion kann nicht nur die Zähne, sondern auch das Weichgewebe im Mund beeinträchtigen. Es kann zu Empfindlichkeit, Brennen oder Reizungen der Mundschleimhaut kommen. Manche Menschen haben zudem ein erhöhtes Risiko für Mundinfektionen. Daher sollte anhaltende Mundtrockenheit zahnärztlich abgeklärt werden.

Was kann man gegen Mundtrockenheit tun?

Zunächst ist es wichtig, die Ursache der Mundtrockenheit abzuklären. Ausreichend Wasser über den Tag verteilt zu trinken und auf gute Mundhygiene zu achten, sind grundlegende Maßnahmen. Bei manchen Menschen kann das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi die Speichelproduktion anregen. Auch der Verzicht auf Alkohol und Tabak sowie die Reduzierung übermäßigen Koffeinkonsums können hilfreich sein. Regelmäßiges Zähneputzen mit fluorhaltiger Zahnpasta und die Reinigung der Zahnzwischenräume sind besonders wichtig für Menschen mit Mundtrockenheit. Sollte die anhaltende Mundtrockenheit jedoch durch Medikamente verursacht werden, dürfen diese nicht eigenmächtig geändert oder abgesetzt werden. Dies sollte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

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